Häufig gestellte Fragen
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um Photovoltaikanlagen, Stromspeicher, Eigenverbrauch, Förderbeiträge und die Kombination mit Wärmepumpen oder Ladestationen.
Das lässt sich erst nach einer Prüfung zuverlässig beurteilen. Neben der Sonneneinstrahlung sind insbesondere die Dachkonstruktion, die Dacheindeckung, das Alter des Daches und die statische Belastbarkeit wichtig.
Ist in den nächsten Jahren ohnehin eine Dachsanierung vorgesehen, sollte diese möglichst gemeinsam mit der Photovoltaikanlage geplant werden. Dadurch können Doppelarbeiten und zusätzliche Kosten vermieden werden.
Wird mehr Solarstrom produziert als im Gebäude benötigt wird, kann der Überschuss:
- falls der Strom wirklich nicht selber gebraucht wird, ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden
- in einer Batterie gespeichert werden
- für die Warmwasserproduktion genutzt werden
- zum Laden eines Elektrofahrzeugs verwendet werden
- durch eine Wärmepumpe genutzt werden
Für den eingespeisten Strom erhalten Anlagenbetreiber in der Regel eine Vergütung. Die Bedingungen und Vergütungssätze hängen vom zuständigen Energieversorgungsunternehmen und vom jeweiligen Vertrag ab.
Es ist auch möglich, den überschüssigen Strom direkt an die Nachbarn oder an Bezüger innerhalb der gleichen Gemeinde zu verkaufen (ZEV, vZEV, LEG etc.). Dabei kann der Verkaufspreis wesentlich höher und damit interessanter sein als die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz.
Nein. Eine Photovoltaikanlage kann auch ohne Batteriespeicher betrieben werden. Ein Speicher nimmt überschüssigen Solarstrom auf und stellt ihn später wieder zur Verfügung, beispielsweise am Abend. Dadurch steigt der Eigenverbrauch.
Ob sich ein Speicher finanziell lohnt, hängt unter anderem von den Anschaffungskosten, dem Stromverbrauch, der Anlagengrösse, den Stromtarifen und der Einspeisevergütung ab.
Grundsätzlich ja, es gibt verschiedene Möglichkeiten. Bereits bei der Planung der Photovoltaikanlage sollte jedoch geprüft werden, ob später ein Speicher ergänzt werden könnte. Dadurch kann ein geeigneter Wechselrichter, genügend Platz und der notwendige elektrische Anschluss vorgesehen werden.
Nicht automatisch. Eine gewöhnliche Photovoltaikanlage und ein gewöhnlicher Batteriespeicher schalten sich bei einem Stromausfall aus Sicherheitsgründen ab.
Für eine Stromversorgung während eines Netzausfalls braucht es eine ausdrücklich dafür ausgelegte Notstrom- oder Ersatzstromlösung. Häufig beinhaltet dies zusätzlich zur Photovoltaikanlage mit Batterie einen automatisch auslösenden Schalter, welcher das Haus vom öffentlichen Stromnetz trennt. Nach einem kurzen Stromunterbruch wird die Stromversorgung lokal im Haus wieder aufgebaut. Kommt vom öffentlichen Verteilnetz wieder Strom, wird wieder auf Netzverbund umgeschaltet. Wird eine Ersatzstromlösung installiert, muss festgelegt werden, ob nur einzelne Geräte oder das ganze Gebäude versorgt werden sollen.
Ja. Photovoltaik und Wärmepumpe lassen sich gut kombinieren. Die Wärmepumpe kann möglichst dann betrieben werden, wenn die Photovoltaikanlage viel Strom produziert. Die erzeugte Wärme lässt sich teilweise im Warmwasser oder im Gebäude speichern.
Dadurch kann mehr Solarstrom direkt im Gebäude genutzt werden.
Die Amortisationsdauer kann nicht pauschal angegeben werden. Sie hängt von den Investitionskosten, der Förderung, dem Eigenverbrauch, den Stromtarifen, der tatsächlichen Stromproduktion sowie weiteren Faktoren ab.
Auch zukünftige Strompreise und Einspeisevergütungen beeinflussen das Ergebnis. Berechnungen zur Amortisationszeit sind deshalb immer Prognosen, welchen auch viele Annahmen zugrunde liegen.
Ja. Photovoltaikanlagen werden in der Schweiz unter bestimmten Voraussetzungen durch eine Einmalvergütung des Bundes unterstützt (Stand 2026).
Je nach Grösse und Art der Anlage bestehen unterschiedliche Fördermodelle. Die aktuellen Bedingungen und der voraussichtliche Förderbeitrag können durch uns geprüft werden. Förderbedingungen können sich ändern und müssen deshalb für jedes Projekt aktuell abgeklärt werden.
Am Anfang steht eine Besichtigung des Gebäudes. Dabei prüfen wir nebst vielen anderen Punkten das Dach, die mögliche Modulfläche, die Elektroinstallation und den bestehenden Stromverbrauch.
Anschliessend erarbeiten wir eine passende Lösung und klären unter anderem:
- gewünschte Anlagengrösse
- erwartete Stromproduktion
- Eigenverbrauch
- Dimensionierung Batteriespeicher
- Einbindung Wärmepumpe
- Ladestation
- Energiemanagementsystem
- Nebenarbeiten wie Baugerüst, Kernbohrung, Elektroinstallationen, Dach- oder Spenglerarbeiten etc.
- Kosten und Fördermöglichkeiten
Nach der Auftragserteilung koordinieren wir die Planung, Montage, Elektroarbeiten und Inbetriebnahme gemäss dem vereinbarten Leistungsumfang. Wir erledigen die gesamten Arbeiten rund um die Photovoltaikanlage herum und bieten Ihnen ein Komplettpaket «alles aus einer Hand» an.
Eine Photovoltaikanlage ist eng mit dem Gebäude verbunden.
Wird beispielsweise später eine Wärmepumpe, eine Ladestation, ein Batteriespeicher oder eine Dachsanierung geplant, sollten diese Vorhaben frühzeitig berücksichtigt werden.
Durch eine gemeinsame Planung können Anlagegrösse, Leitungsführung, Dachaufbau und elektrische Anschlüsse aufeinander abgestimmt werden. Das reduziert Schnittstellen und kann spätere Zusatzarbeiten vermeiden.
Dies muss für jeden Stromerzeuger separat geklärt werden. Auf www.lokalerstrom.ch sind die aktuellen Möglichkeiten im Grundsatz ersichtlich. Die Verteilnetzbetreiber VNB («Elektrizitätswerk», Stromversorger) haben oft andere Bezeichnungen oder auch eigene Tarifmodelle. Meist lassen sich die Möglichkeiten in Ihrem Kundenportal Ihres VNB anzeigen.
Es wird in Zukunft noch wichtiger werden, möglichst viel des erzeugten Photovoltaik-Stroms selber zu verbrauchen, oder Verbrauchsgemeinschaften (ZEV, vZEV, LEG etc.) zu gründen. Auch der Ladezeitpunkt einer Batterie oder eines Elektrofahrzeuges kann direkte Auswirkungen auf die finanzielle Rentabilität haben.
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